Jameda hat sich zu einem der bekanntesten Arztbewertungsportale in Deutschland entwickelt. Es kommt von Layout und Funktionen sehr modern daher.

Die in Deutschland am meisten genutzte Suchmaschine ist „Google". Sie bezieht in Ihren Suchkriterien zunehmend Bewertungen aus Arztbewertungsportalen mit ein. Es ist daher sinnvoll, dort ein vollständiges und aktuelles Arztprofil zu hinterlegen.

Jameda hat die deutschen Mediziner ziemlich vollständig erfasst. Die meisten Ärzte werden dort Ihr Profil bereits vorfinden. Jameda verspricht nun im kostenlosen Basis-Zugang eine Möglichkeit, die persönlichen Daten zu ändern. Außerdem erfolgt eine E-Mail-Benachrichtigung, wenn eine neue Bewertung eingegangen ist. Auch eine Kommentarfunktion für den bewerteten Arzt ist vorhanden.

Vor kurzem habe ich den ersten Basis-Zugang für einen Kunden eingerichtet. Nach Registrierung mit einer E-Mailadresse wurde ein Formular zum Download angeboten und zusätzlich per E-Mail zugeschickt. Dieses musste mit Praxisstempel und Unterschrift versehen an Jameda gefaxt werden. Innerhalb weniger Tage kamen die Zugangsdaten per Post. So weit so gut.

Dann nach dem ersten Einloggen die große Enttäuschung. Das Hochladen eines Profilbildes und die Eingabe der Internetadresse der Praxiswebsite „steht in Ihrem Paket nicht zur Verfügung". Ich kann lediglich Adressdaten ändern und weitere Facharztbezeichnungen eingeben sowie die Sprechzeiten ergänzen. Na toll.

Screenshot eines Jamedaprofils

In den nächsten Wochen kamen etliche E-Mails: „Bewerten Sie Ihre Kollegen", „Kaufen Sie ein Premium-Paket" (Preis: 65 Euro im Monat), ... Mein Kunde hat sich richtig belästigt gefühlt und auch ich habe dies als recht aufdringlich empfunden.

Mein Fazit: Nur wer aktives Empfehlungsmarketing in seiner Praxis betreibt, für den lohnt sich ein Zugang bei Jameda. Dann ist sicher auch ein kostenpflichtiges Premiumpaket sinnvoll.