Die Bewertung von Internetseiten orientiert sich im Allgemeinen an den drei Dimensionen Informationsgehalt, Unterhaltungswert und Organisation. In der Medizin liegt der Schwerpunkt vor allem auf der dargebotenen Information. Diese Information sollte gut strukturiert und organisiert sein, denn sonst ist sie wertlos.

Menschen haben Erwartungen an eine Website. Kommen sie das erste Mal auf Ihre Seite, so haben die meisten von ihnen eine ganz konkrete Fragestellung im Kopf. Ziel ist es hierbei, dass Ihre Besucher nach maximal 2 bis 3 Mausklicks die gewünschten Informationen erhalten.

Auch für medizinisch nicht geschulte Menschen sollten die Inhalte einer Praxiswebsite verständlich sein. Dazu bedarf es eines sorgfältigen Umgangs mit der Sprache. Fremdwörter oder Fachbegriffe sollten möglichst durch allgemeinverständliche Ausdrücke ersetzt oder, falls das nicht machbar ist, erläutert werden.

Manche Ärztekammern bieten Ihren Mitgliedern besondere Beratungsleistungen/Hilfestellungen beim Projekt Praxiswebsite an, z.B. in Form von Checklisten oder Merkblättern oder in Form eines Website-Checks.

Tipp: Fragen Sie bei Ihrer Ärztekammer wegen Infomaterial an!

Viele Ärzte meinen, den Internetauftritt so planen zu müssen, dass er für die nächsten Jahre Bestand hat. Das ist aber nicht notwendig und auch kaum möglich. Denn das Internet verändert sich sehr schnell,  und damit auch die Anforderungen und Vorlieben. Es ist daher sinnvoller, mit einer einfachen Lösung zu starten und sie mit der Zeit auszubauen oder anzupassen, als vor lauter Planung gar nicht ins Netz zu kommen!

Eine Internet-Präsenz ist Aushängeschild und Spiegel der Praxis. Ihre Betreuung und laufende Pflege sollte in den Arbeitsablauf der Praxis integriert werden wie die tägliche Reinigung oder der Postversand. Eine Homepage, die ganz offensichtlich seit Jahren nicht mehr aktualisiert wurde, hat eine negative Wirkung und hinterlässt im schlimmsten Fall den Eindruck mangelnder Sorgfalt und Kompetenz!