Dr. med. Christine Trutt-Ibing

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Ärztin hält Videosprechstunde mit bettlägriger Patientin ab

Das Coronavirus bringt Bewegung in die Videosprechstunde

  • Dr. med. Christine Trutt-Ibing

Das neue Coronavirus ist in aller Munde. Und obwohl die Erkrankung vergleichsweise harmlos ist, stellt die hohe Ansteckungsgefahr und rasche globale Ausbreitung unser Gesundheitssystem vor große logistische Herausforderungen.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie erkrankte Patienten, aber auch Gesunde, die nur in Quarantäne sind, ärztlich betreut werden sollen. Selbstverständlich geht das zum Teil auch telefonisch, aber eine telemedizinische Betreuung per Videosprechstunde wäre hier von Vorteil. Die Patienten hätten das Gefühl, intensiver betreut zu werden, da sie ihren Arzt nicht nur hören sondern auch sehen könnten. Schließlich ist das Gefühl, ein „Aussätziger“ zu sein, schon schlimm genug. Hinzu kommt, dass Ärzte sich tatsächlich „ein Bild machen können“ von der Situation vor Ort: Wie ist der Allgemeinzustand des Patienten, wie die respiratorische Situation? Hier kann die Videosprechstunde sicher gute Dienste leisten.

Im Rahmen der Coronavirus-Situation machen seit Anfang März einige Anbieter von Videosprechstunden v.a. hausärztlich tätigen Ärzten das Angebot, die Videosprechstunde einige Monate kostenlos zu nutzen. Aktuell sind dies (Stand: 19.03.2020, keine Gewähr für Vollständigkeit):

  • arztkonsultation.de (für die Dauer der Krise)
  • CGM (während der Krise)
  • Doccura (für einen längeren Zeitraum, Angebot gilt bis zum 31.03.2020)
  • GEMEDO (bis 01.06.2020)
  • Jameda (für 6 Monate)
  • Patientus (für Allgemeinmediziner, Internisten und Hausärzte 6 Monate, verweist dabei auf Jameda)
  • Samedi (bis 30.06.2020)
  • sprechstunde.online (für die Dauer der Krise)
  • x.onvid (Powered by patientus 6 Monate)

Diese Firmen unterbreiten ihr Angebot natürlich nicht ganz selbstlos. Schließlich erhoffen sie sich davon, dass Ärzte geködert werden und die Videosprechstunde nach Ablauf der kostenlosen Monate auch weiter nutzen.

Allerdings meine ich, dass es sich hierbei um eine Win-win-Situation für alle Seiten handelt: Hausärzte, Patienten und Videodienst-Anbieter. Praxen können so die Videosprechstunde einige Monate lang kostenlos ausprobieren. Danach können sie entscheiden, ob ihnen dieser Service die Praxisorganisation erleichtert und sie ihn weiter nutzen möchten. Weiterhin steht es ihnen natürlich frei, anschließend zu einem anderen Videodienst-Anbieter zu wechseln. Da in der Regel keine Extra-Software installiert werden muss, ist dies ohne Probleme möglich.

Sie tragen sich mit dem Gedanken, die Videosprechstunde auszuprobieren? Gerne informiere und unterstütze ich Sie dabei.

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