Zum 1. April 2017 wurde die Videosprechstunde in den Katalog der vertragsärztlichen Versorgung aufgenommen. Die Abrechnung der neuen Ziffern ist jedoch an besondere Bedingungen geknüpft. Wie sieht es also aktuell damit aus?

Arzt hält eine Videosprechstunde ab

Screenshot des Beitrages in der Medical Tribune zum Thema Hackerangriff auf Praxis-Webseiten

Im März 2017 hat mich Anouschka Wasner von der Medical Tribune zum Thema Hackerangriff auf Praxis-Webseiten interviewt. Erschienen ist dazu ein Artikel, der in der Print-Ausgabe vom 24. März 2017 veröffentlicht wurde.

(Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion der „Medical Tribune")

Artikel: "Wenn der Bildschirm Totenköpfe zeigt" als PDF-Datei herunterladen (489 KB)

Artikel "Wenn der Bildschirm Totenköpfe zeigt" online lesen

Lesen Sie außerdem meinen Beitrag: Praxiswebsite gehackt - Wie konnte das passieren?

Immer mehr Menschen nutzen Gesundheits-Apps auf dem Smartphone. Möglicherweise wurden Sie auch schon von Patienten um eine Empfehlung gebeten.

Leider ist der Markt für Gesundheits-Apps sehr unübersichtlich. Auch die Qualität der Apps ist sehr unterschiedlich. Manche nehmen es z.B. mit dem Datenschutz nicht so genau.

Abhilfe in diesem Dschungel schafft HealthON, eine Info- & Bewertungsplattform für Health-Apps. Die unabhängige Organisation hat in den letzten 5 Jahren bereits über 6.000 Apps analysiert.

Neuerdings bietet HealthOn sogar die Möglichkeit, eine Checkliste für Gesundheits-Apps auf der eigenen Website einzubinden. Die Checkliste erscheint dann auf Ihrer Arztwebsite, die Inhalte liefert der Server von HealthOn. Ein guter Mehrwert für eine Arztwebsite, wie ich finde.

Jeder hofft, dass ihm das nicht passiert. Aber dann erwischt es Sie doch. Ihre Praxiswebsite wurde Ziel eines Hackerangriffs. Wahrscheinlich fragen Sie sich zunächst, wer es auf Sie abgesehen hat. War das ein verärgerter Patient, ein neidischer Kollege oder ein paar Jugendliche, die ihre Fähigkeiten testen wollen (sogenannte Skript Kiddies)?

Hackerangriff Praxiswebsite

Linkhaftung auf der Praxiswebsite

Das Internet lebt von Verlinkung, d.h. der einfachen Navigation von einer Website auf eine andere. Doch darf jeder Website-Betreiber so einfach auf eine andere Website verlinken? Und haftet er womöglich für die Inhalte auf der verlinkten Seite? Dies will ich anhand eines aktuellen Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 18.06.2015 beleuchten. Das Urteil betrifft einen Orthopäden und ist daher für Heilberufler besonders interessant.

Was war geschehen? Der verklagte Orthopäde bietet in seiner Praxis Implantat-Akupunktur an. Er hatte daher auf seiner Praxiswebsite auf die Website des Forschungsverbandes Implantat-Akupunktur e.V. verlinkt, wo sich Patienten weiter über diese Behandlungsmethode informieren konnten. Eines Tages flatterte ihm eine Abmahnung wegen dieser Verlinkung ins Haus. Der Verband Sozialer Wettbewerb e.V. beanstandete, dass die Inhalte auf der verlinkten Seite rechtswidrig seien, da sie fragwürdige Aussagen über die Wirkung dieser alternativmedizinischen Behandlungsmethode enthielten. Der Orthopäde entfernte daraufhin den Link von seiner Website, weigerte sich aber, eine Unterlassungserklärung abzugeben und die Abmahnkosten zu bezahlen. Daraufhin zog der Verein vor Gericht. Der Rechtsstreit dauerte 3 Jahre und ging durch mehrere Instanzen, die dazu unterschiedliche Rechtsauffassungen vertraten. Schließlich landete der Fall vor dem BGH. Letztendlich ging es um die Frage, in wie weit der Orthopäde eine inhaltliche Verantwortung für die verlinkte Seite trägt.